Dementenschutz: Wie funktioniert die Technik?

Raphael aktiv besteht aus einem stand-alone Leser oder mehreren vernetzten Lesern und den elektronischen Sendern (Dementenschutz Transponder), welche die Schutzbefohlenen mit sich führen. Diese Transponder gibt es in unterschiedlicher Ausführung. Zum Beispiel können diese als Anhänger am Gürtel, als Armbanduhr oder in der Kleidung befestigt getragen werden.

Nähert sich der Schutzbefohlene dem Erfassungsfeld des Lesers (Empfangseinheit) sendet der Transponder seine Kennung über RFID-Technologie (Radio Frequenz Identifikation). Diese wird entsprechend ausgewertet und als Meldung an das Personal weitergegeben.
Jeder Dementenschutz-Transponder besitzt eine Identifikationsnummer. Die Empfangseinheit vergleicht die empfangenen Informationen mit der Liste der angelernten Dementenschutz-Transponder und schaltet bei Übereinstimmung der Daten die entsprechenden Schalt-Ausgänge, (welche dann z.B. einen potentialfreien Kontakt schalten und eine Schwesternrufanlage ansteuern oder ein akustisches Signal auslöst). Diese kann nun je nach Anwendungsart ein Signal auslösen, über ein Relais eine Tür öffnen oder schließen oder das Personal über einen stillen Alarm informieren.
Sollte sich gleichzeitig auch ein Personal-Sender im Feld befinden, kann eine zusätzliche Meldung erzeugt oder durch das Schalten des zweiten Relais der Alarm verhindert werden.

Unten sehen Sie eine kleine Animation, die Ihnen die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der Systeme darstellt. Wäre der Patient mit einem Pfleger zur Tür gegangen, so wäre diese unverriegelt geblieben.

Wie oben schon beschrieben, kann der Sender in verschiedenen Gegenständen untergebracht werden, z.B. in einer Uhr, in der Kleidung oder an einer Kette.
In dieser Uhr ist der Sender für den Dementenschutz-Patienten versteckt. martin electronic systems hat einen patentierten Verschluss entwickelt, der nur mit einem speziellen Magnetschlüssel geöffnet werden kann. Hiermit können auch Armbänder und Fußbänder versehen werden.

 

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Hier die Empfangseinheit: Unauffällig im Eingangsbereich installierbar/montierbar. Keine Schleifen im Boden, keine Schleifen um die Türe.
Dementenschutz-Empfangseinheit an die Wand schrauben, anschließen, fertig.
Dem Pflegepersonal wird immer angezeigt an welcher Türe sich der Bewohner oder Patient befindet. Weiterhin kann aber auch jeder einzelne Bewohner oder Patient, der einen Transponder trägt, individuell erkannt werden.

Dargestellt im geöffneten Gehäuse.

 

 

ErsatzarmbandHier ein Dementenschutz-Armband ohne Uhr (nur das Band) mit Patentverschluss. Im geöffneten Zustand längeneinstellbar. Wird mit Magnetschlüssel vom Pflegepersonal zerstörungsfrei geöffnet.